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Demenz bei Tieren

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Demenz bei Tieren

Beitrag von Wamditanka am Di Aug 30, 2016 9:08 am

Können Tiere auch unter Demenz leiden?
Ja, das ist leider so und trifft vor allem Haustiere, denn die werden von ihren Besitzern gepflegt, geschützt und medizinisch versorgt, sodass sie auch entsprechend lange leben. In der freien Natur findet man kaum altersdemente Tiere, denn sobald die anfangen, geistig oder in ihrem Reaktionsvermögen nachzulassen, wird es für sie schwer zu überleben. Sie werden dann in kürzester Zeit eine leichte Beute für Räuber oder finden selbst nichts mehr zu fressen.
Wie zeigt sich Demenz?
Ähnlich wie beim Menschen. Der Orientierungsvermögen geht zurück. Sie finden nicht mehr alleine heim. Hunde bleiben beim Gassi gehen plötzlich stehen, machen einen lethargischen Eindruck, sind nicht mehr neugierig, wenn jemand kommt.
Katzen verfehlen beim Hochspringen die Fensterbank oder miauen nachts häufig ohne erkennbaren Grund. Die Tiere machen immer die gleichen Bewegungen, laufen ständig im Haus herum oder, umgekehrt, zeigen sich ängstlich und kommen gar nicht mehr vom Sofa hoch. Auch Inkontinenz kann ein Hinweis auf Demenz sein. Das alles sind Indizien, wie man sie auch vom Menschen kennt.
Ja, das weiß man seit einigen Jahren. Man weiß, dass Alzheimer durch bestimmte Eiweiße ausgelöst wird, „Beta-Amyoloide“ – und die hat man in den Gehirnen alter Katzen mit den entsprechenden Verhaltensänderungen auch gefunden.
Und bei Hunden ebenfalls.
Je nach Rasse und Größe können sich beim Hund schon im Alter von acht Jahren die ersten Symptome zeigen. Auch Katzen bleiben nicht verschont. Die Hälfte der über 15-jährigen Tiere zeigt entsprechende Anzeichen.
Es gibt viele Parallelen zur Demenz bei Menschen. Auch bei Tieren spielen Plaque-Ablagerungen im Gehirn eine Rolle. Und wie menschliche Patienten werden erkrankte Tiere desorientiert. Zum Beispiel erkennen sie gewohnte Wege oder vertraute Menschen nicht mehr wieder.
Außerdem verändert sich der Lebensrhythmus. Oft wandern die Tiere abends und nachts ruhelos umher. Das Interesse an ihren Bezugspersonen, ihrem Spielzeug und ihrer Umwelt nimmt ab. Hunde bellen und Katzen maunzen vermehrt. Der Appetit lässt nach, und sie sind nicht mehr so stubenrein.
Schwierige Diagnosestellung
Das Problem: All dies können auch Symptome anderer Krankheiten oder schlicht normale Alterserscheinungen sein. "Es ist letztlich eine Ausschlussdiagnostik", Nach der Erfahrung der Tierärzte berichten die Halter meist erst auf Nachfrage von diesen Veränderungen - sie denken, dass ihr Tier eben einfach alt ist.
Der Tierarzt beginnt mit einer allgemeinen Untersuchung und befragt den Halter ausführlich über das Verhalten von Hund oder Katze. Er lässt ein Blutbild anfertigen. Möglich ist auch eine Untersuchung des Gehirns mittels einer Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT). Darauf kann der Tierarzt erkennen, ob es entsprechende Hinweise auf eine Demenz gibt.
"Generell ist die Diagnosestellung schwierig",  Außerdem ist diese Krankheit bei Tieren noch nicht gut erforscht. Hunde und Katzen werden immer älter. Damit spielen nun auch Krankheiten eine Rolle, die früher kaum jemanden beschäftigt haben. Zwar gab es schon vor 60 Jahren die erste Veröffentlichung über Demenz bei Hunden, im Fokus steht diese Erkrankung jedoch erst seit etwa zehn Jahren.
"Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit"
Es gibt derzeit viele Studien, die sich mit dem Thema beschäftigen, vor allem bei Hunden. Außerdem wird an einem Impfstoff gegen die Krankheit gearbeitet. "Das ist aber noch Zukunftsmusik",
Wie beim Mensch beginnt eine Demenz beim Tier schleichend. Einige Medikamente können den Krankheitsverlauf verlangsamen, zum Beispiel Propentofyllin aus der Humanmedizin. Der Tierhalter selbst kann vor allem eines tun: viel Verständnis für seinen Hund oder seine Katze haben. "Geben Sie Ihrem Liebling das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit", Andererseits kann es gerade Hunden helfen, wenn sie vor neue Aufgaben gestellt werden. Besitzer können die Gassirunde variieren, auch neue Spielzeuge können die Gehirnaktivität fördern.
Ob eine Katze weiterhin ihren Auslauf genießen darf, sollte jeder Halter entscheiden. Einerseits steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Tier nicht mehr nach Hause findet. Andererseits leidet eine Katze womöglich, wenn ihr der gewohnte Freigang genommen wird.
Ja, meine lieben Tierfreunde, man glaubt es kaum, dass auch Tiere unter Demenz leiden.
Also seien Sie nachsichtig mit ihrem geliebtem Haustier
Bedenken Sie, auch Sie können einmal unter einer Demenz leiden und glauben Sie mir,
es wird nicht so einfach sein und vor allen Dingen nicht, wenn oberflächliche Menschen ihre Witze darüber auf Kosten der anderen machen.
Ich kenne nur zur Genüge die dummen Witze über Demenz und ich ziehe sofort den Stecker raus.
Mit solchen Oberflächlichen Menschen, da will ich persönlich nichts zu tun haben und ich weiss, wovon ich spreche.
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