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Katzenspüren, wann ein Mensch Hilfe braucht

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Katzenspüren, wann ein Mensch Hilfe braucht

Beitrag von Admin am So Mai 28, 2017 1:35 pm

„Katzen spüren, wann ein Mensch Hilfe braucht“
sind Katzenfreunde besondere Menschen?
Manche Leute behaupten, Katzenfreunde seien besonders individualistisch – oder manchmal auch ein bisschen schräg.
in den USA wurden  Persönlichkeiten von 5500 selbsternannten Hunde- und Katzenmenschen verglichen.
Da zeigte sich, dass Hundemenschen extrovertierter, geselliger und kompromissbereiter sind.
Katzenleute haben höhere Werte bei neurotischem Verhalten, sind eher launisch  und ich kann fast immer sagen, wer ein Hunde- und wer ein Katzenmensch ist.
Wobei es auch Hundeleute gibt, die von der Persönlichkeit her besser eine Katze hätten – und umgekehrt.
Oft heißt es, dass Katzen Frauentiere sind.
Die Katze hat im spontanen Verhalten keine Vorliebe für Männer oder Frauen.
Sie reagiert aber unterschiedlich auf menschliches Verhalten, in dem sich Männer und Frauen oft unterscheiden.
Erwachsene rufen Katzen zu sich und überlassen das Annähern der Katze. Kinder,
vor allem Buben, nähern sich sehr schnell.
Das mögen die wenigsten Katzen. Männer sind da ein bisschen bequem.
Sie bleiben sitzen, wenn sie sich mit der Katze beschäftigen.
Frauen und Mädchen gehen eher hinunter auf den Boden, auf das Niveau der Katze,
was der Katze gut gefällt.
Frauen sprechen zudem häufiger mit Katzen, und die Katze antwortet darauf.
Katzen können aber auch menschliche Stimmungen beeinflussen.
Bei Untersuchungen zeigte sich, dass Katzenhalterinnen und ehemalige Katzenhalte rinnen sich in der Stimmung stark unterschieden.
Es wurden auch Paare und Mütter mit Kindern sowie Alleinstehende verglichen.
Katzen können negative Stimmungen verbessern und reduzieren Deprimiertheit
und Ängstlichkeit.
Eine Katze hat die gleichen positiven Effekte auf Frauen wie ein Mann,
doch bei Männern hat eine Frau einen positiveren Effekt als eine Katze.
Katzen sind an einen Ort gebunden, interessieren sich aber eigentlich nicht für den Menschen.
Das heißt es im Volksmund, stimmt aber trotzdem nicht.
Vor allem die nicht domestizierte nordafrikanische Falbkatze ist ein Reviertier,
dass sein eigenes Streifgebiet hat und es verteidigt.
Bei Haus- und Hofkatzen gibt es ein Time-Sharing- Prinzip, wenn mehrere Tiere miteinander ein Revier teilen.
Wir Menschen sind auch ein Bestandteil dieses Reviers – je nachdem sogar ein sehr wichtiger.
Deshalb sollte man beim Umzug auch darauf achten, dass man möglichst in einer größere Entfernung als fünf Kilometer umzieht.
Dann ist das Risiko, dass die Katze ihr altes Revier wieder aufsucht, geringer.
Ansonsten sollte man vieles mitnehmen, was die Katze vom alten Revier kennt,
und auch das Katzenkistchen nicht zu sauber machen,
damit es schon ein bisschen nach ihr riecht.
Katzen ist die Stimmung ihres Menschen egal, Hauptsache, es gibt was zu essen. Stimmt das? Nein.
Das wurde  in Untersuchungen festgestellt. Es gibt Katzenhalter, die sagen, meine Katze spürt meine Stimmung aus größerer Entfernung.
Das kann man zwar nicht nachweisen.
Aber wenn die Katze etwa einen Meter vom Menschen weg ist, dann reagiert sie ganz anders. Ist der Mensch nieder geschlagen, dann streicht sie ihm mehr um die Beine und sie maunzt.
Das erklärt, dass Katzen in psychiatrischen Kliniken so häufig sind – und das seit über 200 Jahren. Dort weiß man, dass Katzen klinisch depressiven Patienten helfen.
Katzen haben die Begabung zu spüren, wann ein Mensch bereit ist, Hilfe zu empfangen. Ein Mensch – etwa ein Ehepartner – zieht sich nach vielen Hilfsangeboten irgendwann einmal von einem depressiven Partner zurück.
Die Katze akzeptiert die Menge an Kontakt, die der Mensch haben will.
Gibt es unter Katzen besondere Charaktere?
Ja, das ist so. Jede Katze hat eine eigene Persönlichkeit.
Für u Wissenschaftler ist das schön, aber auch schwierig, denn sie  müssen ja viele Katzen beobachten, um es zu verallgemeinern.
Das Interesse der Wissenschaftler, warum Katzen so verschieden sind, ist in den letzten Jahren stark gewachsen.
Die Ergebnisse der Beobachtungen deuten da rauf hin, dass es sich um eine Mischung aus genetischen Faktoren und der Umwelt handelt.
Man kann mit dem Menschen aufgewachsene Katzen aber einteilen in freundlich -initiative oder freundlich abwartende Charaktere.
Die ersten gehen auf den Menschen zu und die zurückhaltenden warten auf einen Blickkontakt oder Ansprache.
Auch bei erwachsenen Tieren gibt es wiederum zwei Typen. Die einen suchen den Körperkontakt mit ihrem Menschen, die anderen spielen lieber mit ihm.
Man kann aber nicht sagen, in welche Richtung eine Katze sich entwickeln.
Ich finde das faszinierend. Des halb ist es auch so schwer, eine verstorbene Katze zu ersetzen.
Man sollte erst den Verlust abschließen, denn die nächste Katze wird eine andere Persönlichkeit haben, auch wenn sie vielleicht gleich aussieht.
Viele sagen, Katzen könne man nichts beibringen. Auch das stimmt nicht.
Die St. Gallener Zoodirektorin Gabi Federer hat ein Buch geschrieben, wie man Katzen trainiert. Eine Katze kann man zu nichts zwingen. Man muss sie motivieren. Man hat großen Erfolg mit Clicker-Training und mit Belohnungen.
Mit Bestrafung erreicht man gar nichts, außer die Beziehung zu zerstören.
Das ist genauso wie beim Hund.
In manchen Altersheimen gibt es Katzen, die sich dazu legen, wenn ein Mensch im Sterben liegt. Was geht da in der Katze vor?
Bevor ein Mensch stirbt, riecht er anders, sein Herzschlag ist anders,
er atmet anders.  All das spürt die Katze, wenn sie bei ihm liegt.
Eine  Katze, die in einem  österreichischen „Wienerwald-Altersheim“ lebt, hat sich aber nur zu Menschen gelegt, die zu ihr freundlich waren, als es ihnen besser ging.
Die Katze wirkte beruhigend und begleitend.
Eine  verantwortliche Ärztin die gefragt wurde, „ ob das nicht schrecklich für die Sterbenden sei, wenn die Katze zu ihnen kommt“ sagte:
Das passiert nur bei denen, die eine gute Beziehung zu der Katze hatten.
Für die Sterbenden ist das sehr schön. Warum die Katze das tut, ist ein Mysterium.
Es ist selbstlos und zeigt eine Bindung zu diesem Menschen.
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