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kranke Katzen verweigern oft das Futter

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kranke Katzen verweigern oft das Futter

Beitrag von Admin am Do Feb 01, 2018 10:05 am

Kranke Katzen verweigern oft das Futter,  fangen auch nach überstandener Krankheit oft nicht wieder an zu fressen, sind mäkelig, fressen nur wenig oder wählerisch.
Das Problem tritt auch oft auf, wenn Katzen von einer gewohnten,  aber zB ungesunden oder nicht verträglichen Sorte auf besseres Futter
oder gar Rohfleisch umgestellt werden sollen.
Man denkt, die Katze würde schon fressen, wenn der Hunger groß genug ist,  aber weit gefehlt.
Viele Katzen fressen lieber gar nichts anderes als ihr bevorzugtes Futter.
Und genau damit haben sie ihre Besitzer dann im Griff,denn aus lauter Sorge um das geliebte Tier  wird dann wieder das Lieblingsfutter hingestellt.
Diese Sorge ist gar nicht mal unberechtigt, denn Katzen,  die über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden nicht fressen, können
an einer potentiell lebensgefährlichen hepatischen Lipidose erkranken.
Nur leider zieht man erst recht eine Mäkelkatze heran,  wenn man bei Verweigerung des Futters   schnell etwas anderes anbietet.
So lernt die Katze, wie sie uns manipulieren kann  und nutzt das weidlich aus.
Die Ursachen für eine Futterverweigerung können also ganz unterschiedliche Gründe haben und müssen natürlich ganz unterschiedlich angegangen werden.
Futterverweigerung ohne Krankheitsursachen
Wenn keine Krankheit dahinter steckt,  sondern die Katze das gewohnte Futter problemlos nimmt, dann muss man die Gewohnheiten überdenken.
Hier mal ein paar Ideen, wie man eine ansonsten gesunde Katze dazu bringt,  das angebotene Futter zu fressen – aber man muss durchaus meistens einen langen Atem haben  und das nach und nach erst umstellen.
kein Futter tagsüber zur freien Verfügung stehen lassen
Futter hinstellen und wenn Katze nicht frisst, nach 10 Minuten wieder wegräumen. 1-2 Stunden später erneut anbieten.
Wenn Katze bisher nur Trockenfutter gefressen hat, zB Nassfutter drunter mischen oder Trockenfutter mörsern und über das Nassfutter/Fleisch streuen
neues Futter unter gewohntes Futter mischen und nach und nach die Menge des neuen Futters steigern und das alte reduzieren
bei Umstellung auf Rohfütterung kann es Sinn machen, das Fleisch erst zu kochen oder zu braten (aber nur ohne Knochen) und es dann nach und nach immer weniger durchzugaren.
Futterverweigerung durch Krankheit oder nach Krankheit
Häufig verweigern Katzen das Futter bei Krankheiten.
Zum Beispiel, wenn sie Fieber haben oder Errechen, wollen sie dann nicht fressen.
Auch bei CNI, der Chronischen Niereninsuffizienz,  verweigern die Katzen in einigen Stadien das Futter.
Sie zeigen dann zwar oft erst Appetit, aber sobald sie das Futter riechen, wenden sie sich wieder ab.
Grund hierfür ist meistens ein gewisser Grad der Austrocknung  oder Übelkeit durch einen Magensäureüberschuss.
Besonders problematisch ist in diesen Fällen, dass oft selbst das sonst heissgeliebte Futter verweigert wird  und wie oben bereits erwähnt,
ab einer Zeitraum von mehr als 24 Stunden ohne Futter  die Gefahr eine Hepatischen Lipidose enorm steigt.
Daher ist eine Futterverweigerung nicht unbedingt ein sicheres Anzeichen für den nahenden Tod Ihrer Katze, kann aber durchaus dazu führen.
Lassen Sie sich in Fällen von Futterverweigerung  über einen Zeitrau von mehr als 24 Stunden  also von Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker begleiten.
Denn wichtig ist, den Grund für die Futterverweigerung herauszufinden und dagegen anzugehen.
Wenn Ihre Katze also mehr als 24 Stunden das Futter verweigert, nehmen Sie Kontakt mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker auf, aber beginnen Sie auch mit der Assistenzfütterung.
Denn leider ist es oft so, dass Katzen nach einer Futterverweigerung oft nicht alleine wieder anfangen zu fressen.
Sie müssen erst wieder etwas in den Magen bekommen, um sich wieder „an das Fressen zu gewöhnen“.
Zur Assistenzfütterung können Sie beim Tierarzt diverse Päppelfuttermittel beziehen.
Diese sind in jedem Fall bei längerer Verweigerung  auch dringend notwendig.
Zu Beginn können Sie jedoch einfach das gewohnte Futter  auch mit eine Pürierstab ganz fein pürieren
und zB mit Hühnerbrühe gemischt  in einer großen Spritze aufziehen und der Katze das Futter dann (ohne Nadel) ins Maul geben.
Sie sollten der Katze aber auch immer wieder Futter anbieten.   In einem solchen Fall darf man so ziemlich alles versuchen,
damit die Katze wieder freiwillig frisst.
Futteranreize:
Manche Katzen lieben zB Eier in Form von reinem Eiweiss (gibt es auch als Pulver) oder als Rühreier.
Babynahrung wird auch von vielen Katzen gerne genommen, lässt sich auch gut in Spritzen aufziehen.
Auch menschliche Nahrung wie Quark, Schinken, Käse,  Sahne usw darf zur Appetitanregung genommen werden,
sollte aber nicht über einen längeren Zeitraum ausschliesslich gefüttert werden
Fisch reizt viele Katzen auch, mal ein Häppchen zu nehmen.
Katze zum Fressen animieren:
Um Ihre Katze zum Fressen zu animieren,  verändern Sie einfach auch mal den Futterplatz.
Zum Beispiel darf man in solchen Fällen auch mal auf dem Tisch oder der Anrichte füttern.
Auch ein erhöhter Platz wie auf einem Buch  kann für die Katze eine Erleichterung sein.
Versuchen Sie, das Futter leicht anzuwärmen.
Viele Katzen nehmen leicht angewärmtes Futter eher,  weil es intensiver riecht.
Wenn die Katze schläft, frisst sie manchmal fast automatisch,  wenn Sie ihr das Futter dann direkt unter die Nase halten.
Versuchen Sie unterschiedliche Arten Futterwie zB Paté oder Gelee.
Bieten Sie über den Tag verteilt immer wieder Futter an, denn eine kranke Katze muss erst wieder langsam anfangen und frisst meistens nur kleine Mengen.
Geben Sie kleine Mengen einer Leckerei übers Futter  wie zB gebröseltes Trockenfutter, geriebenen Käse,  etwas Thunfisch oder Thunfischwasser,  etwas Sahne oder Sahnequark,  besondere Leckerchen, einige Tropfen Maggi.
Bleiben Sie beim Fressen dabei oder versuchen Sie,  die Katze mit der Hand zu füttern.
Wie schon erwähnt, sollten Sie solche Massnahmen  unter Begleitung Ihres Tierarztes oder Tierheilpraktikers durchführen.
Man kann den Appetit auch mit einigen Medikamenten oder auch mit Bioresonanz anregen,
was eine gute Unterstützung der o.g. Massnahmen sein kann.
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